Wir haben uns mit der Bitte einen verpackungsfreien Supermarkt in Ulm zu unterstützen an den Oberbürgermeister Gunter Czisch gewandt:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Gunter Czisch,

Ulm verdient einen verpackungsfreien Supermarkt!

Plastik war eine geniale Erfindung des letzten Jahrhunderts und hat die Menschheit weit
vorangebracht. Nun ist es aber an der Zeit Alternativen zu finden.
Der wichtigste Schritt ist es Plastik zukünftig zu reduzieren, dazu muss die Politik alltagstaugliche
Methoden unterstützten. Wir müssen um das Problem endgültig zu lösen den Wasserhahn der
überlaufenden Badewanne schließen und nicht nur den nassen Fußboden wischen.

Leider ist die Umsetzung im Alltag noch sehr erschwert. Zahnbürsten aus Bambus sind mittlerweile in
den gängigen Drogeriemärkten Ulms erhältlich, jedoch fällt es ansonsten schwer Haushaltsartikel,
Lebensmittel und Hygieneartikel unverpackt zu erwerben.

Deshalb müssen wir einen neuen Anfang einläuten und die Gesellschaft für diese Problematik
sensibilisieren. Es ist ein globales Kollektivdenken nötig, um das Umweltproblem zu lösen, denn
letztendlich betrifft dieses Thema uns alle und vor allem unsere nachfolgenden Generationen.
Wir wollen ein allgemeines Bewusstsein für diese Thematik schaffen und hoffen dabei auf Ihre Hilfe!

Deshalb fordern wir einen Verpackungsfreien Supermarkt für Ulm. Wir möchten, dass Sie Anreize für
Geschäftsgründer schaffen, damit wir so schnell wie möglich in Ulm plastikfrei und unverpackt
einkaufen können. Mittlerweile besitzt fast jede mittelgroße Stadt in Deutschland solch einen Laden.
Im Rahmen dieses „Unverpackt-Ladens“ könnten Workshops zum Handeln im Alltag stattfinden, um
dieses kollektive Bewusstsein zu fördern. Nachfolgende Generationen würden direkt damit
aufwachsen und die Plastikvermeidung wäre ihnen von Anfang an vertraut.

Die Zukunft ist grün. Daran führt kein Weg vorbei. Lassen Sie uns nun gemeinsam die ersten Schritte
dazu einläuten.

Mit plastikfreien Grüßen,
Grüne Jugend Ulm, Neu-Ulm, Alb-Donau